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Spielzeugverordnung: TIE appelliert an drei EU-Institutionen

24.01.2024


Der Europäische Spielwarenverband TIE ist besorgt über die jüngste Abstimmung des Umweltausschusses des europäischen Parlaments. Der TIE appelliert daher an alle drei EU-Institutionen, dies zu korrigieren.

Foto von Senjuti Kundu auf Unsplash
Foto von Senjuti Kundu auf Unsplash

Diese Beschränkungen werden das Spielzeug nicht sicherer machen und stattdessen verantwortungsbewusste Spielzeughersteller bestrafen, die der Sicherheit Vorrang einräumen. Vielmehr werden sie unseriösen Händlern zugute kommen, die in der Regel online agieren und die Hauptquelle für unsicheres Spielzeug auf dem EU-Markt sind.

Übergangsfrist ist nicht ausreichend

Die Spielzeughersteller brauchen genügend Zeit, um die neuen Vorschriften einhalten zu können.  Die derzeitige 30-monatige Übergangsfrist wird nicht ausreichen, da wir warten müssen, bis die entsprechenden Normen und mögliche Ausnahmen für bestimmte Materialien fertiggestellt sind. Auch die einjährige Verkaufsfrist für sicheres Spielzeug, das den derzeitigen Vorschriften entspricht, ist nicht realistisch. Viele Spielzeuge bleiben viel länger in den Verkaufsregalen und es macht keinen Sinn, sie vernichten zu müssen.

Die neue Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug wurde zweifelsohne mit den besten Absichten verfasst. Aber sie bedarf entscheidender Anpassungen, um zu verhindern, dass sicherheitsbewusste Spielzeughersteller benachteiligt werden und Kindern ihr geliebtes Spielzeug vorenthalten wird. TIE appelliert an alle drei EU-Institutionen, dies zu korrigieren.

Quelle: https://www.toyindustries.eu/european-parliament-environment-committee-votes-to-ban-some-safe-toys/


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